Unione produttori vini albesi - Consorzio di tutela Barolo, Barbaresco, Alba Langhe e Roero
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Reisen > Einführung

Einführung in den Fremdenverkehr
Die touristische Berufung der Provinz Cuneo und des Piemonts allgemein wurde erst in ziemlich gegenwärtigen Zeiten entdeckt. Aber als man verstand, dass auch bei uns der Fremdenverkehr zu einer interessanten Verdienstquelle werden konnte, beschloss man ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Das Entstehen des APT (Verband zur Förderung des Fremdenverkehrs), anschließend und immer noch ATL (Lokales Fremdenverkehrsbüro), ermöglichten es, in Italien und weltweit ein neues und einladenderes Image der Großen Provinz zu vermitteln.

Langsam, und unter nicht geringen Schwierigkeiten, verbreitete sich eine Kultur des Fremdenverkehrs, die bis vor wenigen Jahren ganz und gar fehlte. Das Piemont, in einer Randposition, die kaum von den großen Kommunikationswegen beachtet wird, gilt schon immer als eine vorwiegend industrielle Region mit wenigen Attraktionen und blieb lange Zeit abgeschnitten von den üblichen Touristenströmen, die sich zu bekannteren Zielen hin bewegten, wie zum Beispiel Florenz, Rom, Venedig. Heute wurde diese historische Abgeschiedenheit zu einer der Stärken dieses Gebiets, dem es -fern vom großen Verkehr- gelungen war sich unversehrt zu bewahren und deswegen vorzügliche Nischenprodukte zu erzeugen und auf kleinem Raum unzählige Überraschungen zu bieten, die die Neugierde des Reisenden anregen können, der mehr den je bereit ist jede Gelegenheit zur Entspannung zu nützen.

Hier ist der Tourismus kein Massentourismus oder lauter Tourismus, teils weil wir es nicht gewöhnt sind und teils weil die entsprechenden Strukturen fehlen.
Denn eben dieser Mangel an Aufnahmestrukturen ist eines der größten Probleme, das die Entwicklung des Tourismus im Gebiet von Cuneo behinderte. Schon seit längerem wird versucht dem mit der Realisierung von neuen Schlafstellen, die den Anforderungen des Tourismus gerecht werden können, Abhilfe zu schaffen, auch in Erwartung der Olympiade Turin 2006. Die Kurbäder, die Parks, die Altstädte, die Schlösser, die Wallfahrtskirchen, die Villen, die Landschaft, dieses und wohl auch noch anderes, sind die Stärken eines Fremdenverkehrs und müssen valorisiert werden.

Wesentlich sind die Önogastronomie, die Küche und die Weine dieser Gegend, die im Gebiet von Alba und Langa ihren lebhaften Mittelpunkt haben und die einen wichtigen Beweggrund darstellen, der Touristen, vor allen aus dem Ausland, anlocken kann. Allerdings ist das Image, das Langa und Roero heute haben, ausgesprochen positiv, äußerst interessant, mit all den Auswirkungen der spezifischen Realitäten, die jedes einzelne Gebiet charakterisieren.
 

Es ist eine Realität, die von kompetenten Winzern ausgeht, die fähig waren blühende Weinbaubetriebe zu schaffen und ausgezeichnete Weine herstellen; sie geht auch von denen aus, die in der Lebensmittelbranche und der Hotellerie tätig sind und, obwohl sie den Traditionen treu blieben, die ehemaligen Gastwirtschaften und die Hotels, die den gutbürgerlichen und kultivierten Tourismus der 50-iger Jahre empfingen, erneuerten und gemütlicher und eleganter gestalteten oder als Alternative einen Urlaub auf dem Bauernhof anbieten wollten.

Denn eine der letzten Ressourcen in Sachen von Fremdenverkehrsstrukturen ist die des Urlaubs auf dem Bauernhof, und in letzter Zeit, des Bed & Breakfasts. Besonders für die Landwirte, die endlich verstanden, dass es sich um eine signifikante Integration des landwirtschaftlichen Ertrags handelt. Für die Touristen dagegen handelt es sich um eine wundervolle Gelegenheit eine ihnen unbekannte Realität zu erleben und naturnah zu entdecken, mit der Möglichkeit die Arbeit in den Feldern oder noch genauer, in den Weinbergen, aus der Nähe zu sehen und womöglich - warum auch nicht? - an den Tätigkeiten des Winzers teilzunehmen, die Produktionsphasen zu verfolgen, die zum Entstehen eines bedeutenden Weins führen, und dann in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre, fern vom Chaos des modernen Fremdenverkehrs unverfälschte Speisen (denn heute ist der biologische Anbau modern)zu essen.